Wonach gesucht wird
Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026 (Keyword Difficulty, KD, Skala 0 bis 100; CPC = geschätzter Klickpreis). Es sind Schätzwerte eines Keyword-Tools.
| Suchbegriff | Suchen pro Monat | KD | CPC |
|---|---|---|---|
| employer branding | 8.000 | 94 | 1,85 € |
| kununu bewertungen | 8.000 | 89 | 0,80 € |
| employer branding agentur | 390 | 29 | 4,70 € |
| arbeitgebermarke | 390 | 16 | 1,64 € |
| arbeitgeberbewertung kununu | 110 | 18 | 0,29 € |
| employer branding kmu | 10 | 10 | 3,38 € |
„Employer branding“ und „kununu bewertungen“ sind mit je 8.000 Suchen groß, aber mit KD 94 und 89 sehr schwer. Für einen kleinen Betrieb sind sie kein Ziel. Leichter sind „arbeitgebermarke“ (KD 16) und „arbeitgeberbewertung kununu“ (KD 18). „Employer branding agentur“ ist mit KD 29 mittelschwer und hat einen höheren Klickpreis von 4,70 €.
Was für kleine Betriebe zählt
| Frage eines Bewerbers | Wo die Antwort steht | Was Sie tun können |
|---|---|---|
| Was ist das für ein Betrieb? | Website, Karriereseite, Google-Profil | Echte Fotos, klare Aussagen, Ansprechperson |
| Wie ist die Arbeit dort? | Bewertungsportale, Bewertungen, Gespräche | Sachlich auf Bewertungen antworten, Team zu Wort kommen lassen |
| Was bekomme ich? | Stellenanzeige | Konkrete Angaben zu Rahmen, Gehalt, Entwicklung |
| Was passiert nach meiner Bewerbung? | Karriereseite, Ihre Reaktion | Feste Frist, feste Ansprechperson |
Ein eigenes Konzept mit Logo und Leitbild ist dafür nicht nötig. Wichtiger ist, dass Karriereseite, Anzeigen und der tatsächliche Umgang mit Bewerbern zusammenpassen, siehe Karriereseite. Mehr zur Markenarbeit: Branding.
Ein Selbsttest in fünf Schritten zeigt, wie Ihr Betrieb von außen aussieht:
- Suchen Sie bei Google nach Ihrem Betriebsnamen und nach Ihrem Betriebsnamen mit dem Wort „Bewertungen“.
- Notieren Sie, was zuerst erscheint: Website, Profil, Portale, Meldungen.
- Lesen Sie die Bewertungen als Bewerber: Was würden Sie daraus über die Arbeit schließen?
- Fragen Sie zwei Mitarbeiter, was sie einem Freund über die Arbeit bei Ihnen erzählen würden.
- Legen Sie fest, was Sie ändern und was Sie nur besser erklären.

Bewertungsportale und Google als Arbeitgeber
Auf Portalen für Arbeitgeberbewertungen wie kununu bewerten Nutzer Unternehmen als Arbeitgeber. Die Regeln für Bewertungen und Antworten stehen in den Richtlinien des jeweiligen Portals, lesen Sie diese vor dem ersten Antworten. Für Google gilt: Die Richtlinien für Inhalte in Google Maps nennen Inhalte, die auf einem Interessenkonflikt beruhen, auch durch aktuelle oder frühere Beschäftigung, als unzulässig. Anreize für Bewertungen, etwa Zahlungen, Rabatte oder Gratisleistungen, sind verboten. Erlaubt ist die Aufforderung zu Bewertungen echter Erfahrungen, ohne Anreiz und ohne Einfluss auf Inhalt oder Sterne. Quelle: Google, Richtlinien für nutzergenerierte Inhalte in Maps, Stand 13. Oktober 2026.
| Sinnvoll | Nicht sinnvoll |
|---|---|
| Kunden und Bewerber zu ehrlichen Bewertungen einladen, ohne Gegenleistung | Rabatt oder Geschenk für eine Bewertung |
| Intern fragen, was Mitarbeiter über die Arbeit sagen würden | Mitarbeiter bitten, den eigenen Arbeitgeber bei Google zu bewerten |
| Sachlich antworten, Fehler benennen, eine Lösung anbieten | Mit einer Antwort Streit austragen oder interne Details nennen |
Lesen Sie Bewertungen auf Muster: Wiederholen sich Themen wie Planung, Führung oder Bezahlung, liegt dort Ihr Handlungsbedarf. Pflegen Sie Ihr Google-Profil wie ein Schaufenster, siehe Google-Bewertungen sammeln und Reputation Management. Rechtliche Schritte gegen unwahre Bewertungen sind eine Sache für anwaltliche Beratung.
Ehrliche Selbstdarstellung
| Floskel | Konkreter |
|---|---|
| „Familiäres Team“ | Wer anfängt, bekommt in den ersten Wochen eine feste Ansprechperson |
| „Attraktive Vergütung“ | Gehaltsspanne und was zusätzlich gezahlt wird |
| „Flache Hierarchien“ | Wer auf der Baustelle entscheidet und wie Rückfragen laufen |
| „Moderne Ausstattung“ | Welche Maschinen, Fahrzeuge und Programme Sie wirklich nutzen |
- Nur Aussagen verwenden, die Mitarbeiter bestätigen würden
- Auch Nachteile nennen, etwa Rufbereitschaft, Wetter oder Reisen: Wer sie vorab kennt, muss sie später nicht erklären
- Bilder und Aussagen von Mitarbeitern nur mit Einwilligung (§ 22 KUG, § 26 Abs. 2 BDSG: freiwillig, schriftlich oder elektronisch)
- Keine Stockfotos, stattdessen Fotos oder kurze Videos aus dem Alltag, siehe Recruiting-Video mit dem Smartphone
Aus diesem Bereich liegt uns keine veröffentlichte Referenz mit Zahlen vor. Wie Mitarbeiter bleiben, zeigt die Seite Mitarbeiterbindung. Quellen: Kunsturhebergesetz § 22 und Bundesdatenschutzgesetz § 26, gesetze-im-internet.de, Stand 13. Oktober 2026.

Häufige Fragen
Was ist Employer Branding für kleine Betriebe?›
Muss ich auf Bewertungen antworten?›
Darf ich Mitarbeiter bitten, mich zu bewerten?›
Brauche ich dafür eine Agentur?›
Stand: 13. Oktober 2026



