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Google Ads für Solarfirmen: Suchbegriffe, Struktur und Budget

Google Ads bringt Solarbetriebe vor Menschen, die gerade nach einer Anlage suchen. Damit das Budget Anfragen bringt und nicht verpufft, braucht es die richtigen Suchbegriffe, eine saubere Kampagnenstruktur, passende Landingpages und Tracking bis zum Termin. Diese Seite zeigt, wonach Hausbesitzer suchen, wie Sie das Konto aufbauen und wie Sie das Budget rechnen.

Laptop mit abstrakter Suchergebnisseite und Kartenausschnitt, im Fenster ein Solarmodul
Wer aktiv nach einem Solarbetrieb sucht, hat meist konkreten Bedarf. Suchanzeigen holen genau diese Menschen ab.

Wonach Ihre Kunden suchen

Die folgenden Begriffe zeigen, wie Interessenten nach einem Betrieb suchen. Suchvolumen und Klickpreise stammen aus SE Ranking (Deutschland, Oktober 2026). Der Klickpreis ist ein geschätzter Durchschnitt der Werbetreibenden, Ihr tatsächlicher Preis hängt von Konto, Region und Wettbewerb ab.

SuchbegriffSuchen pro Monat (ca.)Klickpreis (ca.)
pv installateur3902,66 €
photovoltaik firma3902,94 €
photovoltaik anbieter in meiner nähe3902,57 €
photovoltaik installateur2602,97 €
photovoltaik fachbetrieb finden2602,25 €
günstige solaranlage2603,62 €
solarenergie unternehmen2603,98 €
firmen für solaranlagen1404,16 €
solaranlage firma in der nähe1402,43 €

Zwei Erkenntnisse daraus: Viele Suchen haben einen lokalen Bezug („in meiner Nähe“, Ortsnamen), und die Begriffe gibt es in vielen Schreibweisen. Eine gute Kampagne deckt die Varianten ab und trennt nach Leistung und Region.

Smartphone mit Karte, drei hervorgehobenen Firmenmarkierungen und Sternebewertungen
Bei lokalen Suchen zeigt Google zuerst die Karte. Ein gepflegtes Unternehmensprofil gehört deshalb zur Anzeigenstrategie.

Kampagnenstruktur: Leistung mal Region

Statt einer Kampagne für alles bauen Sie getrennte Kampagnen für Ihre Hauptleistungen (Photovoltaik fürs Eigenheim, Speicher, Wallbox, Gewerbe, Wärmepumpe) und grenzen sie auf Ihr tatsächliches Einsatzgebiet ein. So passen Anzeige und Landingpage zusammen, und Sie sehen, welche Leistung in welcher Region Anfragen bringt.

  • Eine Kampagne pro Hauptleistung, Anzeigengruppen nach Suchabsicht („Installateur“, „Angebot“, „Kosten“)
  • Standort auf Ihr Einsatzgebiet begrenzen, bei Bedarf nach Landkreisen oder Orten gestaffelt
  • Eigene Landingpage je Leistung, mit Ablauf, Referenzen und einem kurzen Funnel statt langem Formular
  • Anzeigentexte mit Nutzen, Region und Vertrauenselementen (Referenzen, Bewertungen)
Dorf in Brandenburg mit roten Dächern, mehreren Photovoltaikdächern, Kirchturm und See
Das Einsatzgebiet bestimmt die Anzeigenregion: lieber genau als breit.

Negative Keywords: Suchen, die Sie nicht bezahlen wollen

Viele Suchbegriffe rund um Photovoltaik kommen von Menschen, die keinen Betrieb suchen. Schließen Sie sie aus, sonst zahlen Sie für Klicks ohne Auftragschance. Typische Kandidaten, die Sie auf Ihre Situation prüfen sollten:

  • Ausbildung, Stelle, Job, Gehalt, Monteur (Suchen von Jobinteressenten; allein „ausbildung zum solartechniker“ wird laut SE Ranking rund 320 Mal pro Monat gesucht)
  • Magazin, Nachrichten, YouTube, Video (Informationssuchende)
  • selber bauen, Bausatz, Balkonkraftwerk, Steckersolar (sofern Sie das nicht anbieten)
  • Gebraucht, kostenlos, Anleitung

Prüfen Sie den Suchbegriffsbericht regelmäßig und ergänzen Sie die Ausschlussliste. Die Fachkräfte-Suche bedienen Sie besser mit eigenen Anzeigen, siehe Monteure und Elektriker gewinnen.

Tracking: bis zum Beratungstermin messen

  • Conversions für Formulare, Anrufe und WhatsApp-Klicks einrichten
  • Terminbuchungen und, wenn möglich, Aufträge aus dem CRM an Google zurückmelden, damit Gebote nach qualifizierten Anfragen steuern, nicht nach beliebigen
  • Auswertung nach Kampagne: Kosten pro Anfrage, pro Termin, pro Auftrag

Budget rechnen: ein Beispiel

Beispielrechnung mit angenommenen Werten: Bei 3 € Klickpreis und 5 % Anfragequote auf der Landingpage kostet eine Anfrage 60 €. Mit 3.000 € Budget sind das 1.000 Klicks und 50 Anfragen. Bei 30 % Terminquote und 25 % Abschlussquote ergeben sich 15 Termine und rund 3,75 Aufträge, also etwa 800 € Werbekosten pro Auftrag. Setzen Sie Ihre Werte in den Lead-Rechner ein.

Starten Sie nicht mit dem größtmöglichen Budget, sondern mit einem, das genug Daten für Entscheidungen liefert, und skalieren Sie, wenn die Kosten pro Auftrag passen. Details zum Aufbau finden Sie auf den Seiten Google Ads und Performance Marketing.

Häufige Fragen

Wie viel Budget braucht Google Ads für einen Solarbetrieb?›
Genug, um in der Lernphase verlässliche Daten zu sammeln. Rechnen Sie rückwärts aus dem gewünschten Auftragsvolumen: Abschlussquote, Terminquote und Kosten pro Anfrage ergeben das nötige Budget.
Welche Suchbegriffe lohnen sich für Photovoltaik?›
Kaufnahe Begriffe wie Installateur, Firma, Fachbetrieb und Angebot, ergänzt um Ort und Region. Rein informative Suchen sind für Anzeigen meist weniger wertvoll.
Soll ich Performance Max nutzen?›
Erst, wenn das Tracking sauber ist und genug Conversions vorliegen. Für den Start sind Suchkampagnen mit klarer Struktur meist besser kontrollierbar.
Wie schnell sehe ich Ergebnisse?›
Erste Daten kommen schnell, belastbare Aussagen über Kosten pro Termin und Auftrag brauchen einige Wochen und genug Anfragen.

Stand: 12. Oktober 2026

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