Anfragen-Rechner für Makler: Kosten pro Bewertungstermin und pro Auftrag

Tragen Sie Ihre Zahlen ein und sehen Sie, was ein Bewertungstermin, ein Maklerauftrag und ein Verkauf Sie kosten, welchen Provisionsumsatz das bringt und welchen Anteil das Marketing ausmacht. Die Voreinstellungen sind Beispielwerte.

€
Anzeigenkonto oder Rechnungen
€
Budget geteilt durch Anfragen; bei bekanntem Klickpreis: Klickpreis geteilt durch die Anfragequote der Seite
%
CRM: Anfragen mit Bewertungstermin geteilt durch alle Anfragen
%
CRM: unterschriebene Maklerverträge geteilt durch Termine
%
CRM: Verkäufe geteilt durch Aufträge eines Zeitraums
€
Ihre abgeschlossenen Verkäufe, Durchschnitt je Objektart
%
Aus Ihren Verträgen: nur Ihr Anteil
%
Anteil des Provisionsumsatzes nach Personal-, Büro- und sonstigen Kosten
€
Optional, wird zu den Marketingkosten gezählt
Ergebnis
Anfragen pro Monat
30
Bewertungstermine
12
Aufträge
3
Verkäufe
2,1
Kosten pro Termin
125 €
Kosten pro Auftrag
500 €
Kosten pro Verkauf
714 €
Provision je Verkauf
12.000 €
Provisionsumsatz
25.200 €
Ertrag nach Marketingkosten
8.580 €
Marketinganteil am Provisionsumsatz
6 %

Die Voreinstellung sind Beispielwerte, keine Branchenzahlen. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, es werden keine Daten gespeichert oder gesendet.

Draufsicht auf einen Taschenrechner, Euro-Münzen, ein kleines Hausmodell aus Holz und ein Blatt mit Balkendiagramm auf einem Tisch
Marketing lässt sich erst bewerten, wenn man bis zum Verkauf rechnet.

So lesen Sie das Ergebnis

  • Anfragen = Werbebudget ÷ Kosten pro Anfrage
  • Bewertungstermine = Anfragen × Terminquote; Aufträge = Termine × Auftragsquote; Verkäufe = Aufträge × Verkaufsquote
  • Kosten pro Termin, Auftrag und Verkauf = Marketingkosten ÷ jeweilige Zahl
  • Provision je Verkauf = Kaufpreis × Provisionssatz; Provisionsumsatz = Verkäufe × Provision je Verkauf
  • Ertrag nach Marketingkosten = Provisionsumsatz × Ertragsanteil − Marketingkosten
  • Marketinganteil = Marketingkosten ÷ Provisionsumsatz

Wichtig ist die Reihenfolge: erst die Kosten je Termin, dann je Auftrag, dann je Verkauf. Jede Stufe zeigt, wo die Kette am meisten verliert, und damit, wo sich Arbeit zuerst lohnt.

Die Rechnung zeigt eine Größenordnung, keine Prognose. Ein Verkauf braucht Zeit: Der Maklerlohn entsteht erst, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder der Vermittlung zustande kommt (§ 652 BGB). Aufträge und Verkäufe eines Monats können deshalb zu Werbebudgets früherer Monate gehören.

Woher Sie Ihre Zahlen nehmen

EingabeQuelle
WerbebudgetAnzeigenkonto oder Rechnungen
Kosten pro AnfrageBudget geteilt durch Anfragen; bei bekanntem Klickpreis: Klickpreis geteilt durch die Anfragequote der Seite
TerminquoteCRM: Anfragen mit Bewertungstermin geteilt durch alle Anfragen
AuftragsquoteCRM: unterschriebene Maklerverträge geteilt durch Termine
VerkaufsquoteCRM: Verkäufe geteilt durch Aufträge eines Zeitraums
KaufpreisIhre abgeschlossenen Verkäufe, Durchschnitt je Objektart
ProvisionssatzIhre Verträge: nur Ihr Anteil, netto
ErtragsanteilAnteil des Provisionsumsatzes, der nach Personal-, Büro- und sonstigen Kosten bleibt
Laptop mit einem Diagramm aus ansteigenden Balken neben einem Taschenrechner und einem kleinen Hausmodell auf einem Schreibtisch, Zahlen nicht lesbar
Anfragen, Aufträge und Verkäufe gehören neben die Marketingkosten.

Wonach gesucht wird

Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026 (Keyword Difficulty, KD, Skala 0 bis 100; CPC = geschätzter Klickpreis). Schätzwerte eines Keyword-Tools, nur als Orientierung für die Eingabe „Kosten pro Anfrage“.

SuchbegriffSuchen pro MonatKDCPC
immobilie bewerten lassen360345,32 €
immobilie verkaufen berlin320175,29 €
immobilienbewertung berlin210187,80 €
immobilien leads17056,00 €
immobilienbewertung potsdam7095,57 €

Der Rechner braucht die Kosten pro Anfrage, nicht den Klickpreis. Bei angenommen 5 € Klickpreis und 10 % Anfragequote sind das 50 €. Ihr Anzeigenkonto zeigt die echten Werte.

Beispielrechnung mit angenommenen Werten

GrößeBeispielwert
Werbebudget pro Monat1.500 €
Kosten pro Anfrage50 €
Anfragen30
Terminquote40 %
Bewertungstermine12
Kosten pro Termin125 €
Auftragsquote25 %
Aufträge3
Kosten pro Auftrag500 €
Verkaufsquote70 %
Verkäufe2,1
Kosten pro Verkaufrund 714 €
Kaufpreis400.000 €
Provisionssatz (Ihr Anteil, netto)3 %
Provision je Verkauf12.000 €
Provisionsumsatz25.200 €
Ertragsanteil40 %
Ertrag10.080 €
Ertrag nach Marketingkosten8.580 €
Marketinganteil am Provisionsumsatzrund 6,0 %

Das sind keine Branchenzahlen und kein Hinweis auf übliche Provisionen oder Kaufpreise. Sie zeigen, wie die Rechnung funktioniert.

Zwei Szenarien, in denen sich gegenüber der Basis je ein Wert ändert (ebenfalls angenommen):

GrößeBasisTerminquote 50 %Kosten pro Anfrage 75 €
Anfragen303020
Bewertungstermine12158
Aufträge33,752
Verkäufe2,12,6251,4
Kosten pro Verkaufrund 714 €rund 571 €rund 1.071 €
Provisionsumsatz25.200 €31.500 €16.800 €
Ertrag nach Marketingkosten8.580 €11.100 €5.220 €

Geändert wurde je nur ein Wert: die Terminquote (von 40 auf 50 %) oder die Kosten pro Anfrage (von 50 auf 75 €). Im Beispiel wirkt der höhere Preis je Anfrage stärker als die bessere Terminquote. Das gilt nur für diese angenommenen Werte. Welche Stellschraube bei Ihnen am meisten bewegt, zeigen erst Ihre eigenen Zahlen.

Was der Rechner nicht weiß

  • Dauer der Vermarktung: zwischen Auftrag und Verkauf liegt Zeit
  • Aufträge, die nicht zum Verkauf führen, und der Aufwand dafür
  • Provisionsverteilung auf beide Seiten nach den §§ 656c und 656d BGB
  • Folgeaufträge und Empfehlungen
  • Qualität der Anfragen, die in keiner Zahl steckt
  • Kosten für Agentur, Werkzeuge und Ihre Zeit, wenn Sie sie nicht eintragen

Bringen Sie Ihre Zahlen mit, wir rechnen sie im Gespräch durch. Mehr zu den Wegen: Anzeigen, Eigentümer-Anfragen und Nachfassen.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit handgezeichneten Balken und Pfeilen, daneben ein Stift und ein Schlüsselbund auf einem Holztisch, Zahlen nicht lesbar
Wer seine Quoten kennt, kann jede Annahme prüfen.

Häufige Fragen

Sind die Werte im Rechner Branchenzahlen?›
Nein, es sind Beispielwerte zum Ausprobieren. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen.
Werden meine Eingaben gespeichert?›
Nein. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, es werden keine Daten gespeichert oder gesendet.
Welche Provision setze ich an?›
Den Satz, den Sie in Ihren Verträgen vereinbaren, für Ihren Anteil und ohne Umsatzsteuer. Wie Provisionen beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern verteilt werden dürfen, regeln die §§ 656c und 656d BGB.
Was, wenn Verkäufe erst nach Monaten kommen?›
Vergleichen Sie über einen längeren Zeitraum: Marketingkosten mehrerer Monate gegen Aufträge und Verkäufe desselben Zeitraums, und rechnen Sie noch offene Aufträge getrennt.

Stand: 13. Oktober 2026

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