Wonach gesucht wird
Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026 (Schätzwerte; KD = Keyword Difficulty, Skala 0 bis 100; CPC = geschätzter Klickpreis).
| Suchbegriff | Suchen pro Monat | KD | CPC |
|---|---|---|---|
| server side tracking | 480 | 8 | 9,62 € |
| consent management plattform | 260 | 40 | 5,00 € |
| conversion tracking | 210 | 50 | 3,46 € |
| consent mode v2 | 140 | 20 | 3,42 € |
| google ads conversion tracking | 110 | 37 | 2,37 € |
Am häufigsten wird „server side tracking“ gesucht, mit KD 8 leicht erreichbar und 9,62 € geschätztem Klickpreis: Anbieter zahlen dort viel. „google ads conversion tracking“ ist kleiner und mit KD 37 schwerer. „datenschutzkonformes tracking“ hat in unseren Daten kein messbares Volumen.
Was gemessen wird
| Conversion | So wird gemessen | Hinweis |
|---|---|---|
| Formular abgeschickt | Google-Tag mit Ereignis beim Absenden oder auf der Bestätigungsseite | Bestätigungsseite eindeutig gestalten, damit nur echte Anfragen zählen. |
| Anruf über die Anzeige | Anruf-Asset mit bestätigter Nummer, Anrufberichte aktiviert, Mindestdauer festgelegt | Dabei kommt eine Google-Weiterleitungsnummer zum Einsatz, siehe Anrufe zählen. |
| Anruf von Ihrer Website | Weiterleitungsnummer ersetzt Ihre Nummer, nachdem jemand auf die Anzeige geklickt hat, plus Google-Tag | Die Aktivierung kann bis zu einer Stunde dauern. |
| Klick auf WhatsApp oder E-Mail | Klick-Ereignis über Tag Manager | Zeigt Interesse, nicht Qualität. Als sekundäre Aktion führen. |
| Termin gebucht | Bestätigungsseite des Buchungswerkzeugs oder Import | Prüfen, ob das Werkzeug eine eigene Bestätigungsseite hat. |
| Auftrag | Offline-Import mit Klick-ID und Zeitstempel oder erweiterte Conversions für Leads (gehashte E-Mail-Adresse aus dem Formular) | Verbindet Klick und Abschluss aus dem CRM. Google verlangt Information und Einwilligung, sofern gesetzlich erforderlich. |
Nur primäre Conversion-Aktionen stehen in der Spalte „Conversions“ und fließen in die Gebote ein. Sekundäre dienen der Beobachtung. Machen Sie die Aktion zur primären, die einer Anfrage am nächsten kommt.

Einwilligung: Was die Quellen sagen
| Baustein | Inhalt | Quelle (abgerufen 13.10.2026) |
|---|---|---|
| Endgerät | Speichern und Auslesen von Informationen auf dem Endgerät nur mit Einwilligung auf Grundlage klarer und umfassender Informationen. Ausnahme für Vorgänge, die unbedingt erforderlich sind, damit ein ausdrücklich gewünschter Dienst bereitgestellt werden kann. | § 25 Abs. 1 und 2 TDDDG |
| Auslegung | Die Aufsichtsbehörden lesen § 25 technikneutral und unabhängig davon, ob die Informationen Personenbezug haben. | DSK, Orientierungshilfe Telemedien 2021, Version 1.1, Stand Dezember 2022 |
| Wirksame Einwilligung | Freiwillig, für den bestimmten Fall, informiert, unmissverständlich, durch eindeutige bestätigende Handlung. Nachweis liegt beim Verantwortlichen, Widerruf jederzeit und so einfach wie die Erteilung. | DSGVO Art. 4 Nr. 11, Art. 7 Abs. 1 und 3 |
| Anforderung von Google | Für Nutzer im EWR, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz rechtswirksame Einwilligung einholen, Einwilligungen aufbewahren, Widerruf erklären, Entscheidungen an Google übergeben, zum Beispiel per Consent Mode. | Google, Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU |
| Consent Mode | Steuert, wie Google-Tags sich je nach Einwilligung verhalten (ad_storage, analytics_storage, ad_user_data, ad_personalization). Er sammelt selbst keine Einwilligung: Dafür brauchen Sie ein Banner oder eine Consent-Management-Plattform. | Google, Consent-Mode-Dokumentation |
- Basic und Advanced: Im Basic-Modus werden Tags bis zur Interaktion mit dem Banner blockiert. Im Advanced-Modus laden sie mit Standardwerten und senden bei Ablehnung Messungen ohne Cookies.
- „Consent Mode v2“ nennt Google die Fassung mit den zusätzlichen Parametern ad_user_data und ad_personalization.
- Ohne Einwilligungssignale verlieren Sie laut Google die Möglichkeit zur Anzeigenpersonalisierung. Ist ad_personalization abgelehnt, erhalten Remarketing und personalisierte Werbung keine Daten.
Das ist keine Rechtsberatung. Ob Banner, Tag-Konfiguration und Datenschutzerklärung ausreichen, prüft eine Datenschutzberatung oder eine Rechtsanwältin oder ein Rechtsanwalt. Allgemeines zu Recht und Werbung: Lead-Generierung und Recht.
Server-Side-Tracking und was ohne Messung passiert
Beim Server-Side-Tagging läuft ein Server-Container, den Sie selbst betreiben, etwa in einem eigenen Google-Cloud-Projekt, statt dass alle Tags im Browser laufen. Das gibt mehr Kontrolle darüber, wohin Daten gehen. Laut Google richten Sie Consent Mode im Web-Container ein, der Server-Container erhält die Einwilligungsstatus über die Anfragen des Google-Tags. Reine Verbindungsdaten wie IP-Adresse, URL und Browserkennung zählen laut DSK nicht als Zugriff nach § 25, für personenbezogene Daten gilt dann die DSGVO. Eine Aussage, dass ein Server die Einwilligung entbehrlich macht, finden wir in den abgerufenen Quellen nicht. Hosting und Pflege sind zusätzlicher Aufwand.
- Ohne Conversion-Tracking können Sie keine Gebotsstrategie nutzen, die auf Conversions optimiert (Smart Bidding).
- Sie sehen Klicks und Kosten, aber nicht, welche Suchbegriffe zu Anfragen führen.
- Bei Messlücken durch fehlende Einwilligung schätzt Google teilweise per Modellierung. Das sind Schätzungen, keine gezählten Anfragen.
Zu Meta-Anzeigen siehe Meta Pixel, Conversions API und Einwilligung. Zur Verbindung mit dem CRM: CRM und Lead-Routing.
Häufige Fragen
Brauche ich für Google-Ads-Tracking ein Cookie-Banner?›
Ist Consent Mode v2 Pflicht?›
Macht Server-Side-Tracking Einwilligungen überflüssig?›
Gibt es Verträge mit Google zur Datenverarbeitung?›
Stand: 13. Oktober 2026



