Leistungen / Google Ads und SEA / Kosten und Budget

Google Werbung Kosten: Wovon der Klickpreis abhängt und wie Sie ein Budget herleiten

Was Google Ads kostet, lässt sich nicht pauschal sagen: Es hängt vom Klickpreis, von der Auktion und davon ab, wie viele Klicks zu Anfragen und Aufträgen werden. Diese Seite zeigt, welche Stellschrauben es gibt, und leitet ein Budget mit angenommenen Werten rückwärts aus dem Ziel her.

Draufsicht auf einen Taschenrechner, ein aufgeschlagenes Notizbuch mit handgeschriebenen Rechenzeilen und einen Stift auf einem Holzschreibtisch, Zahlen unleserlich
Ein Budget entsteht aus Rechnung, nicht aus Bauchgefühl.

Wonach gesucht wird

Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026 (Schätzwerte; KD = Keyword Difficulty, Skala 0 bis 100; CPC = geschätzter Klickpreis).

SuchbegriffSuchen pro MonatKDCPC
google werbung kosten260213,14 €
sea kosten50714,80 €
google ads kosten40283,12 €
google ads budget40155,23 €
google ads cpc20227,76 €

Die Frage nach den Kosten ist klein, aber leicht zu erreichen (KD 7 bis 28). Auffällig ist der Unterschied bei den geschätzten Klickpreisen: „sea kosten“ 14,80 €, „google werbung kosten“ 3,14 €. Wer Dienstleister sucht, ist für Anbieter mehr wert als jemand, der sich nur informiert.

Wovon die Kosten abhängen

StellschraubeWas die Google-Ads-Hilfe sagt (Stand 13.10.2026)Was Sie tun können
KlickpreisDer durchschnittliche CPC ist der Betrag, den ein Klick im Mittel kostet: Gesamtkosten geteilt durch Klicks. Er kann vom Höchstgebot abweichen.Den Wert im Konto beobachten und im Keyword-Planer vorab schätzen.
Gebot und AuktionDas Gebot ist der Höchstbetrag pro Klick, tatsächlich gezahlt wird oft weniger. Den Anzeigenrang bestimmen unter anderem Gebot, Anzeigenqualität, Wettbewerb, Suchkontext und Assets.Anzeigen und Seite zur Suchanfrage passend machen, statt nur das Gebot zu erhöhen.
QualitätsfaktorEin Wert von 1 bis 10 aus voraussichtlicher Klickrate, Anzeigenrelevanz und Landingpage-Erfahrung. Laut Google ein Diagnosewert, kein Auktionsfaktor.Als Hinweis lesen, wo Anzeige oder Seite schwächeln.
TagesbudgetEin durchschnittlicher Betrag pro Tag. An einzelnen Tagen kann bei den meisten Kampagnen bis zum Doppelten ausgegeben werden, im Monat höchstens das 30,4-Fache.Monatsbudget durch 30,4 teilen und die Spitzentage einplanen.
UmfeldIhr Einsatzgebiet, die Uhrzeit und der Wettbewerb in Ihrer Branche.Gebiet und Zeitplan prüfen, siehe lokale Betriebe.

Dazu kommen Kosten außerhalb von Google: die Betreuung, die Seite, die Messung und Ihre eigene Zeit für Anfragen. Sie gehören in die Rechnung, auch wenn sie nicht auf der Google-Rechnung stehen.

Ein Budget herleiten: Rechenbeispiele mit angenommenen Werten

Angenommen, Sie wollen 4 Aufträge pro Monat gewinnen. Aus 100 Anfragen werden bei Ihnen 20 Aufträge (Quote 20 %), aus 100 Klicks 4 Anfragen (Quote 4 %), und ein Klick kostet 3,00 €. Rückwärts gerechnet:

  1. Anfragen = 4 Aufträge ÷ 0,20 = 20 Anfragen pro Monat
  2. Klicks = 20 Anfragen ÷ 0,04 = 500 Klicks pro Monat
  3. Budget = 500 Klicks × 3,00 € = 1.500 € pro Monat, als Tagesbudget 1.500 € ÷ 30,4 = rund 49,34 €
  4. Kosten pro Anfrage = 1.500 € ÷ 20 = 75 €, Kosten pro Auftrag = 1.500 € ÷ 4 = 375 €
Szenario (angenommen)KlickpreisKlick zu AnfrageKlicksBudgetPro AnfragePro Auftrag
A: Ausgangswerte3,00 €4 %5001.500 €75 €375 €
B: höherer Klickpreis5,00 €4 %5002.500 €125 €625 €
C: schwächere Seite3,00 €2 %1.0003.000 €150 €750 €

Das sind keine Branchenzahlen und keine Erwartung für Ihr Unternehmen. Sie zeigen, wie stark Klickpreis und Seitenqualität die Kosten pro Auftrag bewegen: Bei gleichem Ziel verdoppelt sich im Szenario C das Budget, weil nur halb so viele Klicks zur Anfrage werden.

Ausgedrucktes Balkendiagramm mit drei unterschiedlich hohen Balken, darauf gelbe Haftnotizen und ein Stift auf einem Schreibtisch, Beschriftungen unleserlich
Gleiches Ziel, drei Annahmen, drei Budgets: Das Beispiel zeigt die Spannweite, nicht Ihre Zahlen.

Was zusätzlich zu bedenken ist

  • Auswertung braucht Daten: Google empfiehlt, die Leistung von Smart Bidding über etwa einen Monat mit mindestens 30 Conversions zu messen. Bei 20 Anfragen im Monat sind das rechnerisch 30 ÷ 20 = 1,5 Monate.
  • Der Keyword-Planer liefert Schätzungen für Klicks, Kosten und Klickrate aus Ihrem Gebot, dem Budget, der Saison und der bisherigen Anzeigenqualität. Es sind Prognosen, keine Zusagen.
  • Rechnen Sie bis zum Auftrag, nicht nur bis zur Anfrage: Kosten pro Lead oder pro Auftrag.

Mit Ihren eigenen Werten rechnen Sie im Google-Ads-Rechner. Allgemeine Hinweise zur Budgetverteilung stehen im Beitrag Marketingbudget richtig einsetzen. Ob Anfragen tatsächlich gezählt werden, klärt Conversion-Tracking.

Häufige Fragen

Was kostet Google Ads pro Monat?›
Das hängt von Klickpreis, Suchnachfrage und Ziel ab. Eine feste Zahl wäre erfunden. Rechnen Sie rückwärts wie oben, mit Ihren Quoten und Ihrem Auftragswert.
Zahle ich nur für Klicks?›
Bei Suchanzeigen ja, pro Klick. Bei Videoanzeigen gelten andere Regeln, siehe Remarketing, YouTube und Shopping.
Kann Google mehr abbuchen als mein Tagesbudget?›
Bei den meisten Kampagnen an einzelnen Tagen bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets, im Monat nicht mehr als das 30,4-Fache. So steht es in der Google-Ads-Hilfe (Stand 13.10.2026).
Wie hoch ist der Klickpreis in meiner Branche?›
Die Werte in der Tabelle sind Schätzungen eines Keyword-Tools. Für Ihre Begriffe zeigt der Keyword-Planer in Google Ads eine eigene Prognose.

Stand: 13. Oktober 2026

Weiterlesen

Mehr für Unternehmen mit oder ohne Google-Ads-Konto.

Alle Themen rund um Google Ads ansehen →

Klicks zählen,
Aufträge entscheiden.

In einem kostenlosen Gespräch klären wir, ob bezahlte Suche zu Ihrem Angebot passt, was ein Auftrag aus Google Ads kosten darf und wie Sie das messen.

Kostenlos · Unverbindlich · 30 Minuten

🏆
0+
Jahre Erfahrung
🚀
0+
Projekte umgesetzt
🧩
0
Branchen
⭐
0.0
Ø Google-Bewertung
WhatsApp
Hohen Neuendorf · 52.658° N