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Website erstellen lassen: Kosten verstehen, bevor Sie Angebote vergleichen

Was den Preis einer Website bestimmt: Umfang, Texte, Bilder, Technik, SEO und Pflege. Mit Kostentreiber-Tabelle, Prüfliste für Angebote und Berlin-Bezug.

Besprechungstisch mit aufgeklapptem Laptop, Notizblock, Stiften und ausgedruckten Seitenentwürfen für ein Website-Briefing

Wer eine Website erstellen lassen will und nach den Kosten fragt, bekommt meist eine Spanne von einigen hundert bis zu fünfstelligen Beträgen. Das hilft wenig. Dieser Beitrag zeigt, welche Posten den Preis bestimmen, wie Sie Angebote Position für Position vergleichen und welche Kosten nach dem Start weiterlaufen.

Wonach gesucht wird

Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026; Schätzwerte.

SuchbegriffSuchen pro MonatWettbewerb (KD)
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„website erstellen lassen kosten“ meint den Auftrag an Dritte, „was kostet eine website“ schließt das Selbermachen ein. Hier geht es um den Auftrag an eine Agentur oder einen Freelancer; bei der Wahl hilft die Seite Webdesign Agentur oder Freelancer.

Warum es für „eine Website“ keinen Listenpreis gibt

Eine Website ist kein Produkt mit Stückpreis, sondern eine Summe aus Arbeitsstunden, Lizenzen und Inhalten. Zwei Betriebe erhalten deshalb Angebote, die sich um ein Vielfaches unterscheiden, obwohl beide „eine Firmenwebsite“ bestellt haben. Der Unterschied liegt selten im Design, sondern in der Seitenzahl, darin, wer die Texte schreibt, woher die Bilder kommen, welche Funktionen eingebaut werden und was nach dem Start zu tun ist.

Preisspannen aus dem Netz beziehen sich auf unterschiedliche Umfänge und nennen selten Datum und Quelle. Wir nennen deshalb keine Spannen, sondern die Posten, aus denen jedes seriöse Angebot besteht.

Papierskizze eines Seitenlayouts mit Stift und Lineal auf einem Schreibtisch, daneben ein aufgeklappter Laptop
Eine Skizze des Seitenaufbaus vor dem Angebot macht den Umfang sichtbar: Jede gezeichnete Seite ist ein Posten, der später im Preis steht.

Website erstellen lassen: Kosten in acht Posten

Diese Posten bestimmen in fast jedem Website-Projekt den Preis. Die dritte Spalte nennt, womit Sie den Posten klein halten.

KostentreiberWas dahinterstecktWas den Preis senkt
Umfang und KonzeptZahl der Seiten, Seitentypen, Sprachen, AnfragewegSeitenbaum und Ziel vor dem Angebot festlegen
DesignIndividuelles Layout oder angepasste Vorlage, Logo vorhanden oder neuBestehendes Corporate Design mitliefern
TexteWer schreibt, Umfang je Seite, KorrekturrundenRohtexte und Fachwissen liefern, Runden begrenzen
Bilder und VideoEigene Fotos, Fototermin, Stockbilder, BearbeitungVorhandene Fotos sichten, einen Fototermin bündeln
TechnikSystem, Formulare, Buchung, Rechner, Shop, SchnittstellenNur Funktionen mit messbarem Zweck bestellen
SEOStruktur, Texte je Suchbegriff, Ortsseiten, WeiterleitungenSuchbegriffe vor dem Seitenbaum klären, Ortsseiten gezielt
RechtImpressum, Datenschutz, Einwilligungen, BarrierefreiheitFrüh klären, Kontrast und Struktur von Anfang an mitdenken
PflegeHosting, Domain, Updates, Backups, InhaltspflegeWartungsvertrag mit festem Umfang statt Einzelaufträgen

Wie ein Angebot diese Posten ausweisen sollte, steht ausführlicher auf der Seite Was kostet eine Website? Kostentreiber und Angebot.

Umfang: Seitenzahl ist nicht gleich Seitenzahl

„Fünf Seiten“ klingt nach wenig. Entscheidend ist, welche Seiten gemeint sind. Eine Startseite mit sechs Abschnitten, Referenzen und Formular kostet mehr Arbeit als drei Textseiten zusammen. Und eine Leistungsseite, die bei Google gefunden werden soll, braucht einen eigenen Suchbegriff und eigene Bilder. So ist die Website von Zulassungsheld Berlin aufgebaut: eine Seite pro Anliegen, von Anmeldung bis Kurzzeitkennzeichen. Mehr Seiten, aber jede mit klarem Zweck.

In Berlin kommt die Fläche dazu. Gesucht wird nach „Elektriker Pankow“ oder „Polsterei Köpenick“, nicht nur nach der Leistung; für Betriebe aus Handwerk und Bau gilt das besonders. Ein Betrieb in Reinickendorf, dessen Kunden auch aus Hennigsdorf und Oranienburg kommen, braucht womöglich Ortsseiten für den Nordrand und das Umland. Jede davon ist ein Posten. Legen Sie vor dem Angebot fest, welche Bezirke und Umlandorte Aufträge bringen, statt alle zwölf Bezirke zu bestellen. Welche Seiten ein kleiner Betrieb überhaupt braucht, zeigt der Beitrag Website für kleine Unternehmen.

  • Startseite mit Abschnitten, Referenzen und Anfrageweg: der aufwendigste Seitentyp
  • Leistungsseiten: eine je Leistung, die eigenständig gesucht wird
  • Ortsseiten: nur für Bezirke und Umlandorte mit echten Aufträgen

Texte und Bilder: der unterschätzte Posten

Viele Angebote sind günstig, weil Texte und Bilder fehlen: Sie sollen beides liefern. Tun Sie das nicht, verzögert sich das Projekt oder der Posten wird nachgestellt. Klären Sie vorher: Wer schreibt, wie viele Korrekturrunden sind enthalten, woher kommen die Bilder. Wie Sie Rohtexte vorbereiten, zeigt der Briefing-Bogen für Website-Texte; wenn Sie selbst schreiben wollen, der Beitrag Website-Texte schreiben.

Eigene Fotos vom Betrieb und von Projekten wirken stärker als Stockbilder. Ein gebündelter Fototermin ist meist günstiger, als für jede Seite Stockbilder zu lizenzieren. Fehlt ein Logo oder liegt es nur unscharf vor, kommt ein Posten dazu; siehe Logo-Kosten.

SEO, Recht und Pflege: Kosten nach dem Start

Eine Website kostet nach dem Start weiter, und genau das fehlt in vielen Erstangeboten. Fragen Sie, was enthalten ist und was hinzukommt:

  • Domain und Hosting: wer schließt den Vertrag ab und auf wessen Namen
  • Updates und Backups: wie oft, wer prüft danach, ob die Seite läuft
  • Inhaltspflege: Öffnungszeiten, Referenzen, Preise, Stellenanzeigen
  • SEO nach dem Start: neue Seiten, Ratgeber, Search Console
  • Zugänge: Domain, Hosting, System und Google-Konten auf Ihren Namen

Läuft die Domain auf die Agentur, hängen Sie bei jedem Wechsel von ihr ab. Warum, erklärt der Beitrag Domain und Hosting: Die Zugangsdaten gehören Ihnen. Was ein Wartungsvertrag enthalten sollte, steht auf der Seite Website Wartung und Pflege; für die Suchmaschinenarbeit gilt dieselbe Umfangslogik, siehe SEO Kosten.

Zum Recht nur allgemein: Eine geschäftliche Website braucht Impressum und Datenschutzerklärung (Digitale-Dienste-Gesetz, Datenschutz-Grundverordnung). Ob sie zusätzlich unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fällt, hängt von Angebot und Unternehmensgröße ab (Stand 2. November 2026). Das ist keine Rechtsberatung. Klären Sie es vor dem Angebot, denn nachträgliche Barrierefreiheit ist teurer; Überblick auf der Seite Website, Barrierefreiheit und BFSG.

Smartphone und Tablet nebeneinander auf einem hellen Tisch, auf beiden Bildschirmen dasselbe Seitenlayout in unterschiedlicher Breite
Die Abnahme auf echten Geräten gehört in jedes Angebot: Was auf dem Smartphone nicht funktioniert, kostet nach dem Start Anfragen.

Angebote vergleichen: Checkliste mit Prüfkriterium

Erst wenn alle acht Punkte in jedem Angebot denselben Umfang haben, sagt die Endsumme etwas aus.

  1. Seitenbaum. Prüfkriterium: Jede Seite steht mit Namen im Angebot, von der Startseite bis zu den Pflichtseiten.
  2. Texte. Prüfkriterium: Pro Seite steht „Text durch Agentur“ oder „Text durch Kunde“, dazu die Zahl der Korrekturrunden.
  3. Bilder. Prüfkriterium: Fototermin, Stockbilder oder Kundenmaterial sind je Seite zugeordnet, Lizenzkosten stehen dabei.
  4. Funktionen. Prüfkriterium: Formulare, Rechner, Buchung und Schnittstellen sind einzelne Posten, nicht „inklusive“.
  5. SEO. Prüfkriterium: Suchbegriffe je Seite, Titel und Beschreibungen, Weiterleitungen und Search Console sind genannt.
  6. Abnahme. Prüfkriterium: Smartphone, Tablet und Desktop sind als Testschritt aufgeführt, die Ladezeit wird gemessen.
  7. Laufende Kosten. Prüfkriterium: Hosting, Domain und Wartung stehen getrennt vom Projektpreis, mit Laufzeit und Kündigungsfrist.
  8. Eigentum. Prüfkriterium: Das Angebot nennt den Inhaber der Domain und die Übergabe aller Zugänge bei Projektende.

Beispiel, angenommen: Angebot A nennt eine Pauschale für „Website mit acht Seiten“. Angebot B ist teurer, listet aber Texte für acht Seiten, einen Fototermin, drei Ortsseiten und die Abnahme auf drei Geräten auf. Fragen Sie bei A jeden fehlenden Posten nach. Erst dann ist das günstigere Angebot wirklich das günstigere.

Typische Fehler

  • Nur die Endsumme vergleichen, ohne die Posten auf denselben Umfang zu bringen
  • Texte und Bilder als „liefern wir selbst“ zusagen und dann monatelang nicht liefern
  • Alle Berliner Bezirke als Ortsseiten bestellen, obwohl Aufträge aus drei Bezirken kommen
  • Funktionen bestellen, die niemand nutzt: Chat, Newsletter, Mitgliederbereich ohne Plan
  • Laufende Kosten übersehen, Domain und Hosting auf die Agentur laufen lassen
  • Den Relaunch ohne Weiterleitungen der alten Adressen bestellen und Rankings verlieren
  • Kein Ziel festlegen und deshalb Anfragen nie messen

Ob sich der Preis lohnt, entscheidet die Zahl der Anfragen über die Seite. Der Website-Rechner rechnet aus Anfragen, Abschlussquote und Auftragswert, wann sich ein Projekt trägt. Für die Auswahl in Berlin hilft der Beitrag Webdesign-Agentur Berlin, für den Ablauf unsere Leistungsseite Webdesign.

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Angebot mit allen Posten

Wir legen mit Ihnen Seitenbaum, Texte, Bilder und laufende Kosten fest, bevor ein Preis im Raum steht. Jetzt Erstgespräch vereinbaren.

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Häufige Fragen

Warum nennen Sie keine Preisspannen?›
Weil Spannen ohne definierten Umfang nichts aussagen. Dieselbe Summe kann eine Vorlage mit Kundentexten oder ein individuelles Projekt mit Fototermin bedeuten. Ein Preis ist erst vergleichbar, wenn die Posten aus der Tabelle für alle Angebote gleich sind. Was ein Angebot von uns enthält, zeigt die Seite Was kostet eine Website?.
Ist eine Firmenwebsite mit Vorlage schlechter als individuelles Design?›
Nicht zwingend. Eine gut angepasste Vorlage mit guten Texten und eigenen Bildern bringt mehr Anfragen als ein individuelles Design mit Platzhaltertexten. Entscheidend sind Inhalt, Struktur und Ladezeit. Individuelles Design lohnt sich, wenn Marke und Funktionen es erfordern.
Welche Kosten laufen nach dem Start weiter?›
Mindestens Domain und Hosting. Dazu kommen je nach System Updates und Backups, die Inhaltspflege und bei Bedarf SEO-Arbeit wie neue Seiten oder Ratgeber. Lassen Sie sich diese Posten getrennt vom Projektpreis mit Laufzeit ausweisen; Details auf der Seite Website Wartung und Pflege.
Brauche ich für Berlin eigene Ortsseiten?›
Nur für Bezirke und Umlandorte, aus denen tatsächlich Aufträge kommen. Gesucht wird oft nach „Leistung plus Bezirk“, etwa „Malerbetrieb Spandau“ oder „Steuerberater Prenzlauer Berg“. Ein Betrieb mit Kunden in Pankow, Bernau und Wandlitz braucht andere Seiten als einer in Neukölln. Jede Ortsseite ist ein Posten, deshalb lieber wenige gute als viele leere.
Was sollte ich vor der Anfrage vorbereiten?›
Eine Liste Ihrer Leistungen, die Orte, aus denen Kunden kommen, vorhandene Texte, Fotos und Logo-Dateien sowie die Zugangsdaten zu alter Website und Domain. Damit kann eine Agentur ein Angebot mit allen Posten schreiben, statt eine Pauschale zu schätzen.
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