So lesen Sie das Ergebnis
- Klicks = Werbebudget ÷ Kosten pro Klick
- Anfragen = Klicks × Klick-zu-Anfrage-Quote
- Aufträge = Anfragen × Anfrage-zu-Auftrag-Quote
- Kosten pro Anfrage = Marketingkosten ÷ Anfragen, Kosten pro Auftrag = Marketingkosten ÷ Aufträge
- Ertrag nach Marketingkosten = Umsatz × Ertragsanteil − Marketingkosten
- Kennen Sie nur die Kosten pro 1.000 Einblendungen (CPM) und die Klickrate: Kosten pro Klick = CPM ÷ (10 × Klickrate in %)
Die Rechnung zeigt eine Größenordnung, keine Prognose. Sie gilt für ein Angebot und einen Kanal. Rechnen Sie Kampagnen mit unterschiedlichem Ziel getrennt.
Woher Sie Ihre Zahlen nehmen
| Eingabe | Quelle |
|---|---|
| Werbebudget | Anzeigenkonto oder Rechnung von Meta |
| Kosten pro Klick | Anzeigenmanager: Kosten je Klick auf den Link in der Anzeige, im Zeitraum der Auswertung |
| Klick-zu-Anfrage-Quote | Ihre Anfragen laut Postfach, Telefon und Nachrichten, geteilt durch die Klicks. Nehmen Sie eigene Zahlen, wenn Besucher die Messung ablehnen |
| Anfrage-zu-Auftrag-Quote | CRM oder Auftragsliste: Aufträge geteilt durch Anfragen aus derselben Quelle |
| Auftragswert | Rechnungen: durchschnittlicher Auftrag netto |
| Ertragsanteil | Kalkulation: Umsatz minus direkte Kosten |
| Agentur und Werkzeuge | Verträge, auf den Monat umgelegt |

Beispielrechnung mit angenommenen Werten
| Größe | Beispielwert |
|---|---|
| Werbebudget pro Monat | 1.200 € |
| Kosten pro 1.000 Einblendungen (CPM) | 12 € |
| Einblendungen | 100.000 |
| Klickrate | 1,2 % |
| Klicks | 1.200 |
| Kosten pro Klick | 1,00 € |
| Klick-zu-Anfrage-Quote | 5 % |
| Anfragen | 60 |
| Kosten pro Anfrage | 20 € |
| Anfrage-zu-Auftrag-Quote | 10 % |
| Aufträge | 6 |
| Kosten pro Auftrag | 200 € |
| Auftragswert | 1.800 € |
| Umsatz | 10.800 € |
| Ertragsanteil | 35 % |
| Ertrag | 3.780 € |
| Ertrag nach Marketingkosten | 2.580 € |
| Marketinganteil am Umsatz | rund 11,1 % |
Das sind keine Branchenzahlen und keine Erwartung für Ihr Unternehmen. Sie zeigen, wie die Rechnung funktioniert.
Wie die Quoten wirken und was daraus folgt
| Szenario (sonst wie im Beispiel) | Anfragen | Aufträge | Kosten pro Auftrag | Ertrag nach Marketingkosten |
|---|---|---|---|---|
| Beispiel: 5 % und 10 % | 60 | 6 | 200 € | 2.580 € |
| Klick-zu-Anfrage-Quote 3 % | 36 | 3,6 | rund 333 € | 1.068 € |
| Anfrage-zu-Auftrag-Quote 5 % | 60 | 3 | 400 € | 690 € |
An beiden Quoten arbeiten Sie nicht nur in der Anzeige, sondern auch im Formular und beim Nachfassen: Facebook Lead Ads und Formulare. Wie Sie ein Budget herleiten: Facebook-Werbung Kosten.
Im Beispiel bringt jeder Auftrag mehr oder weniger 630 € Ertrag (1.800 € × 35 %). Fällt ein Auftrag weg, bleiben bei 5 Aufträgen 3.150 € Ertrag und nach Marketingkosten 1.950 €. Schon einzelne Aufträge entscheiden also über das Ergebnis eines Monats.
- Liegen die Kosten pro Auftrag über dem, was ein Auftrag an Ertrag bringt, prüfen Sie zuerst Quote und Angebot, nicht das Budget.
- Steigen die Kosten pro Anfrage bei gleicher Quote, sind Anzeige und Zielgruppe der Ansatzpunkt, siehe Anzeigen-Kreative testen.
- Ist die Quote von Anfrage zu Auftrag niedrig, liegt die Ursache selten in der Anzeige: Prüfen Sie Reaktionszeit, Nachfassen und Angebot.
- Ändern Sie nach jeder Auswertung nur eine Annahme und rechnen Sie neu.
Was der Rechner nicht weiß
- Die Dauer vom Klick bis zum Auftrag: Aufträge können Monate später entstehen.
- Folgeaufträge und Weiterempfehlungen.
- Anfragen, die das Konto wegen abgelehnter Einwilligungen nicht zählt, siehe Pixel, Conversions API und Einwilligung.
- Kosten für Fotos, Videos und Ihre eigene Zeit, wenn Sie sie nicht eintragen.
- Die Qualität der Anfragen, die in keiner Zahl steckt.
Bringen Sie Ihre Zahlen mit, wir rechnen sie im Gespräch durch. Für mehrere Kanäle gleichzeitig: Lead-Kosten-Rechner.
Häufige Fragen
Sind die Werte im Rechner Branchenzahlen?›
Werden meine Eingaben gespeichert?›
Wie finde ich meine Quoten?›
Funktioniert die Rechnung auch für TikTok oder Google?›
Stand: 13. Oktober 2026



