Wer Stellen auf der eigenen Seite veröffentlicht, kann sie Google mit strukturierten Daten erklären. Google nennt diese Auszeichnung JobPosting. Dieser Beitrag fasst zusammen, was die Google-Dokumentation verlangt und worauf Betriebe achten sollten.
Wonach gesucht wird
Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026 (Schätzwerte eines Keyword-Tools).
| Suchbegriff | Suchen pro Monat | Wettbewerb (KD) | CPC |
|---|---|---|---|
| stellenanzeige erstellen | 260 | 29 | 7,20 € |
| google for jobs | 20 | 23 | 1,15 € |
Die Suche nach „google for jobs“ ist klein, die Technik betrifft aber jede Karriereseite, die Stellen einzeln veröffentlicht.
Was Google verlangt
| Angabe | Status | Inhalt |
|---|---|---|
| title | Pflicht | Nur die Berufsbezeichnung, ohne Kennzahlen, Adressen, Daten, Gehalt oder Firmennamen |
| description | Pflicht | Vollständige Beschreibung in HTML: Aufgaben, Qualifikation, Arbeitszeit, Anforderungen |
| datePosted | Pflicht | Datum der Veröffentlichung im Format ISO 8601 |
| hiringOrganization | Pflicht | Name Ihres Betriebs, nicht der Standort |
| jobLocation | Pflicht | Der Ort, an dem die Arbeit geleistet wird, mit Land |
| validThrough | empfohlen | Ablaufdatum, weglassen, wenn es unbekannt ist |
| baseSalary | empfohlen | Tatsächliches Grundgehalt des Arbeitgebers, keine Schätzung, Spanne mit Mindest- und Höchstwert |
| directApply | empfohlen | Kurzer, einfacher Bewerbungsprozess auf der Seite |
| employmentType, identifier | empfohlen | Anstellungsart und Ihre interne Stellenkennung |
Quelle: Google Search Central, Dokumentation zu Stellenanzeigen (JobPosting), Stand der Seite 8. September 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026.
Die Regeln
- Die Daten gehören auf die Detailseite einer einzelnen Stelle, nicht auf eine Seite mit einer Liste von Stellen.
- Alle Angaben in den Daten müssen auf der Seite sichtbar sein. Steht das Gehalt nur in den Daten, verstößt das gegen die Richtlinien.
- Stellen ohne Bewerbungsmöglichkeit sind nicht erlaubt, ebenso Stellen, deren Beschreibung nur nach einem Login sichtbar ist.
- Lebenslauf-Sammlungen sind nur für offene Stellen vorgesehen. Eine Initiativbewerbung gehört deshalb nicht als Stelle ausgezeichnet.
- Besetzte Stellen entfernen: Ablaufdatum in der Vergangenheit, Seite entfernen (Statuscode 404 oder 410) oder die Auszeichnung entfernen. Wer abgelaufene Stellen stehen lässt, riskiert eine manuelle Maßnahme.
- Für Stellen-Adressen empfiehlt Google die Indexing API statt einer Sitemap, eine Sitemap für die gesamte Seite bleibt empfohlen.
Ablauf in fünf Schritten
- Je Stelle eine eigene Seite mit vollständiger Beschreibung und Bewerbungsweg anlegen.
- Die Angaben als JSON-LD ergänzen, durch Entwickler oder durch das System der Karriereseite.
- In der URL-Prüfung der Search Console kontrollieren, dass die Inhalte auf der gerenderten Seite sichtbar sind.
- Google über neue oder geänderte Adressen informieren und die Sitemap pflegen.
- Besetzte Stellen sofort entfernen oder ablaufen lassen.
Google garantiert nicht, dass Funktionen mit strukturierten Daten in den Ergebnissen erscheinen. Saubere Daten sind die Voraussetzung, kein Versprechen.
Mehr dazu: Karriereseite, Stellenanzeige schreiben und Bewerbermanagement-Software.
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