Warum Eindeutigkeit zählt
Bei Suchen wie „massage berlin“ erscheinen neben Wellness- und Gesundheitsangeboten auch Angebote mit anderem Charakter. Anzeigenplattformen und Google schränken Inhalte mit sexuellem Bezug ein. Wer eine seriöse Massage anbietet, sollte in Texten, Fotos, Kategorien und Anzeigen unmissverständlich zeigen, worum es geht. Das schützt vor falschen Anfragen und vor Problemen mit Plattformen.
So zeigen Sie Seriosität
- Behandlungsarten klar beschreiben: Ablauf, Dauer, Zweck im Wellness-Sinn, Preis
- Ausbildung und Qualifikation nennen, nur wenn sie zutrifft und belegbar ist
- Räume, Ausstattung und Hygiene zeigen, ohne Personen in Behandlungssituationen
- Preise offen nennen, Stornoregeln und Ablauf des Termins erklären
- Impressum, Adresse und Erreichbarkeit vollständig angeben
- Neutrale, eindeutige Begriffe in Namen, Kategorien und Überschriften
- Team mit Namen und, mit Einverständnis, mit Foto vorstellen

Heilaussagen und Heilmittelwerbegesetz
Das Heilmittelwerbegesetz (HWG) greift, wenn eine Werbeaussage darauf zielt, Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhafte Beschwerden zu erkennen, zu beseitigen oder zu lindern. Wer zum Beispiel wirbt, eine Massage lindere Rückenschmerzen, bewegt sich im Anwendungsbereich des HWG. Aussagen zu Entspannung, Wohlbefinden und Stressabbau sind wellnessbezogen und betreffen das HWG nicht in gleicher Weise, solange sie keine Krankheit versprechen.
- Keine Heilversprechen und keine Garantien
- Wirkaussagen nur, wenn sie gesichert sind
- Zwischen Wellness-Massage und Behandlungen mit Gesundheitsbezug unterscheiden
- Bezeichnungen wie „medizinische Massage“ nur verwenden, wenn Ausbildung und Zulassung dafür vorliegen
Berufsbezeichnungen und Gesundheitsaussagen sind rechtlich geregelt. Lassen Sie Ihre Texte prüfen, bevor sie online gehen. Das ist keine Rechtsberatung.
Preisangaben und Gesundheitsdaten
- Preise gegenüber Verbrauchern als Gesamtpreise angeben, mit Dauer der Behandlung
- Angaben zu Beschwerden und Vorerkrankungen sind Gesundheitsdaten: nur erfassen, was nötig ist, und besonders schützen
- Einwilligung und Datenschutzerklärung an Terminbuchung und Anamnese anpassen
- Auftragsverarbeitung mit den eingesetzten Anbietern vertraglich regeln

Anzeigen und Ausschlusswörter
Setzen Sie in Anzeigen Begriffe mit sexuellem Bezug als Ausschlusswörter, damit Ihre Anzeigen dort nicht erscheinen. Mehr dazu: Google Ads für Massagestudios.
Häufige Fragen
Darf ich mit „gegen Verspannungen“ werben?›
Wie gehe ich mit Anfragen um, die nicht passen?›
Muss ich Qualifikationen nennen?›
Darf ich Kundenfotos zeigen?›
Stand: 12. Oktober 2026



