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Kontaktformular: Felder, Pflichtangaben, Spam, Bestätigung

Kontaktformular für die Website: welche Felder, welche Hinweise zum Datenschutz, wie Sie Spam begrenzen und was in die Bestätigung gehört.

Smartphone zeigt ein abstraktes Formular mit mehreren Feldern und einem Button, daneben eine Papierskizze auf einem Tisch, Text unleserlich

Ein Kontaktformular ist der wichtigste Weg zur Anfrage, und oft der unscheinbarste. Dieser Beitrag geht vier Fragen durch: Welche Felder braucht es, welche Hinweise sind nötig, wie begrenzen Sie Spam und was gehört in die Bestätigung?

Wonach gesucht wird

Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026 (Schätzwerte).

SuchbegriffSuchen pro MonatWettbewerb (KD)
website kontaktformular14018
buchungssystem website4070
terminbuchung website1084

„website kontaktformular“ ist mit 140 Suchen der größte Begriff und mit KD 18 gut erreichbar. Wer eine Buchung statt einer Anfrage will, trifft mit KD 70 und 84 auf starken Wettbewerb.

Welche Felder

FeldPflicht?Zweck
NameJaAnrede in der Antwort
E-Mail oder TelefonMindestens ein WegRückmeldung
AnliegenJaWorum geht es?
Ort oder PostleitzahlNach BedarfEinsatzgebiet prüfen
ZeitraumNach BedarfPlanung der Antwort
Datei oder FotoOptionalEinschätzung ohne Rückfrage

Fragen Sie nur, was Sie für die erste Antwort brauchen. Ein Beispiel für ein Formular mit strukturierten Angaben ist das Anfrageformular von Jens Neumann Elektrotechnik, das laut Referenz Standort, Baubeginn und Bauzeit erfasst.

Pflichtangaben und Datenschutz

  • Verlinken Sie unter dem Formular die Datenschutzerklärung. Bei Erhebung sind nach dem DSK-Kurzpapier Nr. 10 unter anderem Verantwortlicher, Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger und Speicherdauer mitzuteilen.
  • Ein Dienstleister, der Anfragen in Ihrem Auftrag verarbeitet, ist nach dem DSK-Kurzpapier Nr. 13 Empfänger und gehört in die Informationen nach Art. 13 DSGVO.
  • Ein Einwilligungskästchen brauchen Sie nur, wo die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, etwa bei einem Newsletter. Dann gilt: freiwillig, informiert, aktive Handlung, nicht vorangekreuzt (DSK-Kurzpapier Nr. 20).
  • Übertragen Sie Eingaben verschlüsselt: Das BSI nennt SSL/TLS für den Transport von Daten.

Spam begrenzen

  • Verstecktes Zusatzfeld (Honeypot), das nur Programme ausfüllen
  • Zeitprüfung: unplausibel schnell abgesendete Formulare verwerfen
  • Begrenzung der Absendungen je Adresse und Zeitraum
  • Captcha-Dienste von Dritten nur nach Prüfung: Übermitteln sie Daten, gehören sie in die Datenschutzerklärung, und für das Speichern oder Auslesen auf dem Gerät gilt § 25 TDDDG
  • Echte Anfragen regelmäßig testen, damit Filter nichts schlucken

Bestätigung

  1. Eine Seite nach dem Absenden dankt und sagt, was als Nächstes passiert. Nennen Sie nur Zusagen, die Sie halten.
  2. Eine E-Mail an den Absender enthält eine Kopie der Angaben.
  3. Die interne Benachrichtigung geht an eine zuständige Person mit Vertretung.
  4. Testen Sie den ganzen Weg: Absenden, Eingang, Bestätigung, auch auf dem Handy.

Wie schnell und in welchem Ablauf Sie nachfassen, beschreibt Nachfassen und Reaktion. Die Pflichtangaben im Überblick: Impressum, Datenschutz und BFSG.

→
Formular, das Anfragen sortiert

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Häufige Fragen

Brauche ich ein Captcha?›
Nicht zwingend. Es gibt mehrere Wege, Spam zu begrenzen. Wählen Sie einen, der echte Anfragen nicht unnötig erschwert, und testen Sie ihn.
Wie lange darf ich Anfragen speichern?›
Legen Sie eine Speicherdauer fest und nennen Sie sie in der Datenschutzerklärung (DSK-Kurzpapier Nr. 10). Das ist keine Rechtsberatung.
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