Wonach gesucht wird
Quelle: SE Ranking, Deutschland, Oktober 2026. KD = Keyword Difficulty (0 bis 100), CPC = geschätzter Klickpreis, k. A. = keine Angabe. Alle Werte sind Schätzungen.
| Suchbegriff | Suchen pro Monat | KD | CPC |
|---|---|---|---|
| generative engine optimization | 590 | 62 | 3,26 € |
| ki seo | 480 | 48 | 4,29 € |
| ai seo | 410 | 61 | 4,73 € |
| llmo | 320 | 14 | 2,92 € |
| seo für ki | 260 | 64 | 3,74 € |
| geo seo | 180 | 18 | 2,21 € |
| answer engine optimization | 170 | 41 | 2,61 € |
| ki suchmaschinenoptimierung | 90 | 48 | 5,94 € |
Am größten ist der englische Begriff „generative engine optimization“ (590), zugleich einer der schwersten (KD 62). Leichter und kleiner sind „llmo“ (KD 14) und „geo seo“ (KD 18). Die geschätzten Klickpreise liegen zwischen 2,21 € und 5,94 €.
Was die Begriffe bedeuten
- GEO (Generative Engine Optimization): Der Begriff geht auf eine Forschungsarbeit von 2023 zurück (Aggarwal u. a., KDD 2024). Microsoft nennt GEO die Praxis, zu verstehen, wie Inhalte an KI-Erlebnissen teilnehmen (Bing-Blog, Februar 2026).
- AEO (Answer Engine Optimization): Sichtbarkeit in Antwortsystemen. Der Begriff ist nicht genormt.
- Google: Aus Sicht der Google-Suche ist die Optimierung für generative KI-Suche eine Optimierung für das Sucherlebnis und damit weiterhin SEO (Google Search Central, aktualisiert 10.07.2026).
Die Begriffe sind keine Standards. Fragen Sie jeden Anbieter, was er konkret darunter liefert.
Unterschiede und Überschneidungen
| Thema | Stand der Anbieterangaben | Belegt? |
|---|---|---|
| Zugang für Crawler, Indexierung | Voraussetzung bei Google, bei OpenAI (OAI-SearchBot nicht sperren) und bei Microsoft (robots.txt wird beachtet) | Als Anbieterangabe ja |
| Eigenständige, hilfreiche Inhalte | Google nennt „non-commodity“-Inhalte als langfristig wichtigsten Hebel, Microsoft empfiehlt frische, klare, umfassende Inhalte | Als Empfehlung ja, Wirkung nicht gemessen |
| Struktur: Überschriften, Tabellen, Fragen und Antworten | Microsoft empfiehlt sie ausdrücklich, Google hält das Zerlegen in kleine Häppchen („Chunking“) nicht für nötig | Anbieter widersprechen sich im Ton |
| Quellen, Zitate, Zahlen im Text | Eine Studie von 2023 berichtet Effekte in einem Testsystem | Labor, nicht auf ChatGPT oder Google übertragbar |
| llms.txt | Google: wird von der Suche ignoriert. Andere Anbieter: keine Aussage in den abgerufenen Quellen | Nicht belegt |
| Strukturierte Daten | Google: für KI-Funktionen nicht nötig, kein Spezial-Markup. Microsoft: hilft, Inhalte zu verstehen | Gemischt |
| Erwähnungen auf anderen Seiten | Google: künstlich gesuchte „Erwähnungen“ helfen kaum. Für andere Dienste keine Aussage | Nur für Google |
Stand der Belege
Die bekannteste Untersuchung ist die Arbeit, die den Begriff GEO geprägt hat. Die Autoren testeten Methoden wie Zitate, Zitatauszüge und Statistiken in einem selbst gebauten System (fünf Quellen aus der Google-Suche, gpt-3.5-turbo) und auf Perplexity.ai, wo sie die Quellen als Dateien hochluden. Sie berichten Steigerungen der Sichtbarkeit um bis zu 40 Prozent, auf Perplexity.ai um bis zu 37 Prozent, und weisen darauf hin, dass die Wirkung je nach Themenbereich schwankt. Das ist ein Experiment von 2023 und 2024 mit eigenem Maßstab, keine Messung an den heutigen Diensten.
Bei unserer Recherche haben wir keine Anbieterquelle gefunden, die belegt, dass eine bestimmte Maßnahme Nennungen in ChatGPT, Claude oder Perplexity erhöht. Google schreibt, viele vorgeschlagene „Hacks“ seien nicht wirksam oder nicht durch die Funktionsweise der Suche gedeckt, und warnt vor Werkzeugen, die „interne“ Kennzahlen versprechen.

Was sich nach heutigem Wissen lohnt
- Zugang sichern: indexierbare Seiten, keine unbeabsichtigten Sperren, siehe KI-Crawler und robots.txt.
- Seiten für echte Kundenfragen mit eigener Erfahrung und belegten Angaben, siehe Inhalte für KI-Antworten.
- Angaben zu Ihrem Unternehmen überall gleich halten, siehe Strukturierte Daten und Marke.
- Stichproben und Zugriffe protokollieren, siehe Messen mit Stichproben.
- Keine Massenseiten für jede denkbare Frage: Google ordnet das als „scaled content abuse“ ein, wenn es vor allem der Manipulation dient.
Das ist weitgehend klassische SEO. Das ist keine Schwäche des Ansatzes, sondern der Stand der Dokumentation. Wie Sie Angebote dazu bewerten: Agentur auswählen.
Häufige Fragen
Ist GEO etwas anderes als SEO?›
Wirken Zitate und Statistiken im Text?›
Brauche ich eine GEO-Agentur?›
Stand: 13. Oktober 2026



