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n8n vs. Make: Welches Tool passt zu Ihrem Business?

n8n ist kostenlos selbst gehostet und extrem flexibel. Make ist einsteigerfreundlich und sofort einsatzbereit. Welches Automatisierungstool für welchen Use Case besser ist — und wann Sie beide brauchen.

Code auf Bildschirm – Workflow-Automatisierung

n8n und Make sind die zwei meistgenutzten No-Code-Automatisierungstools im deutschen Mittelstand. Beide verbinden Apps, automatisieren Workflows und sparen Arbeitszeit. Doch sie unterscheiden sich fundamental in Preis, Flexibilität und Lernkurve — und die falsche Wahl kostet Sie Zeit und Geld.

Preise im Vergleich

n8n bietet eine Self-Hosted-Version, die vollständig kostenlos ist. Sie installieren n8n auf Ihrem eigenen Server oder einem VPS (ab ca. 5 Euro pro Monat bei Hetzner) und zahlen keine Lizenzgebühren. Die Cloud-Version von n8n beginnt bei 20 Euro pro Monat. Make (ehemals Integromat) ist ausschließlich cloudbasiert und startet bei 9 Euro pro Monat für 10.000 Operationen — beim Skalieren steigen die Kosten schnell.

  • n8n Self-Hosted: kostenlos (nur Serverkosten ~5 €/Monat)
  • n8n Cloud: ab 20 €/Monat, 2.500 Workflow-Ausführungen
  • Make Starter: 9 €/Monat, 10.000 Operationen
  • Make Core: 16 €/Monat, 10.000 Operationen + erweiterte Features
  • Make Business: 29 €/Monat, 40.000 Operationen

Bei datenintensiven Workflows mit vielen API-Calls wird n8n Self-Hosted bis zu zehnmal günstiger als Make — der Betrieb erfordert aber technisches Grundwissen.

Flexibilität: n8n hat die Nase vorn

n8n ermöglicht die Ausführung von JavaScript-Code direkt im Workflow, Custom Nodes und die Integration beliebiger APIs über HTTP-Request-Nodes. Für Entwickler oder technisch versierte Nutzer ist das ein enormer Vorteil: Es gibt kaum etwas, das sich mit n8n nicht automatisieren lässt. Datentransformationen, die in Make umständlich sind, lassen sich in n8n mit wenigen Zeilen JavaScript lösen.

Make ist in der Flexibilität begrenzt, aber für 80 Prozent der Standard-Use-Cases völlig ausreichend. Die visuelle Oberfläche ist klarer strukturiert, die Fehlermeldungen sind verständlicher, und die Dokumentation ist besser für Einsteiger aufgebaut.

Wann Make die bessere Wahl ist

Make ist die richtige Wahl, wenn Sie oder Ihr Team keine technische Erfahrung mit Servern oder Code haben, wenn Sie schnell starten wollen ohne Setup-Aufwand, und wenn Ihre Workflows mit Standard-Integrationen abgebildet werden können. Typische Make-Use-Cases: CRM-Daten mit E-Mail-Marketing synchronisieren, Formulareingaben in Tabellen schreiben, Slack-Benachrichtigungen bei bestimmten Ereignissen.

Wann n8n die bessere Wahl ist

n8n ist überlegen, wenn Sie komplexe Datenverarbeitungen brauchen, sensible Daten nicht in eine Cloud-Umgebung geben wollen (DSGVO), hohe Volumen automatisieren (tausende Operationen täglich) oder proprietäre APIs integrieren müssen, die Make nicht nativ unterstützt. Für Agenturen und Tech-Teams, die Automatisierung als Kernkompetenz betreiben, ist n8n die langfristig skalierbarere Plattform.

  • Make: Einstieg ohne technisches Wissen, Standard-Integrationen, schnelles Setup
  • n8n: Technisches Team vorhanden, hohe Datenvolumen, DSGVO-Anforderungen, Custom Logic
  • Beide: Können parallel betrieben werden — Make für einfache, n8n für komplexe Workflows

In unseren Projekten empfehlen wir Einsteigern Make für die ersten Automationen und n8n als Upgrade, sobald die Anforderungen die Make-Grenzen sprengen.

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