Das BAFA-Förderprogramm "Unternehmensberatung für KMU" ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen, bis zu 80 Prozent der Kosten für externe Unternehmensberatung erstattet zu bekommen — dazu gehören auch Digitalisierungsberatungen. 2025 stehen die Mittel wieder zur Verfügung, und viele Unternehmen lassen diese Förderung ungenutzt.
Was das BAFA fördert
Gefördert werden externe Unternehmensberatungen, die auf die wirtschaftliche Situation und Entwicklung des Unternehmens ausgerichtet sind. Für Digitalisierung bedeutet das: Beratungen zur digitalen Transformation, zur Einführung neuer Software und Tools, zu Automatisierungsstrategien, zur digitalen Marketing-Strategie und zur Optimierung digitaler Geschäftsprozesse sind grundsätzlich förderfähig.
- Digitalisierungsstrategie und -beratung
- Einführung von CRM-, ERP- oder Marketing-Automation-Systemen
- Beratung zu KI-gestützten Geschäftsprozessen
- Online-Marketing-Strategie (nicht die Umsetzung, nur die Beratung)
- Prozessanalyse und Automatisierungsplanung
Förderfähig sind Beratungsleistungen bis 4.000 Euro netto (Unternehmen in alten Bundesländern: 50% Zuschuss, neue Bundesländer und Berlin: 80% Zuschuss).
Voraussetzungen: Wer darf beantragen?
Antragsberchtigt sind KMU (bis 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro), die mindestens seit zwei Jahren am Markt bestehen. Das Unternehmen darf sich nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (keine laufenden Insolvenzverfahren, keine übermäßige Verschuldung). Freiberufler und Existenzgründer unter zwei Jahren Betrieb sind über gesonderte Programme förderfähig.
Der Berater muss beim BAFA als zugelassener Unternehmensberater registriert sein. Das ist ein wichtiger Punkt: Nicht jede Agentur oder jeder Freelancer ist automatisch zugelassen. Vor der Beauftragung sollten Sie prüfen, ob der Berater die BAFA-Zulassung hat.
Der Antragsprozess Schritt für Schritt
Der wichtigste Punkt: Der Antrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden. Wer erst nach Abschluss des Projekts einen Antrag stellt, bekommt keine Förderung. Der Ablauf: Antrag online beim BAFA stellen, Bewilligung abwarten, Beratung durchführen, Verwendungsnachweis einreichen, Zuschuss erhalten. Der gesamte Prozess dauert in der Regel vier bis acht Wochen von Antrag bis Bewilligung.
- 1. Berater mit BAFA-Zulassung wählen
- 2. Antrag online auf bafa.de stellen (vor Beginn der Beratung)
- 3. Bewilligungsbescheid abwarten
- 4. Beratung durchführen und dokumentieren
- 5. Verwendungsnachweis innerhalb von 6 Monaten einreichen
- 6. Zuschuss wird auf das Unternehmenskonto überwiesen
Häufige Fehler beim BAFA-Antrag
Der häufigste Fehler: Beratung beginnen, bevor der Antrag bewilligt ist. Auch nur ein einziges Beratungsgespräch vor der Bewilligung disqualifiziert das gesamte Projekt. Zweithäufigster Fehler: unzureichende Dokumentation. Das BAFA erwartet einen detaillierten Beratungsbericht, der die Inhalte, Stunden und Empfehlungen der Beratung belegt.
Welche Digital030-Leistungen förderfähig sind
Als beim BAFA zugelassener Beratungspartner können wir folgende Leistungen im Rahmen der Förderung erbringen: Digitalisierungsberatung (Strategie, Tool-Auswahl, Prozessanalyse), Marketing-Strategie-Beratung (nicht die Ad-Umsetzung, aber die strategische Planung), Beratung zur KI-Integration in bestehende Geschäftsprozesse sowie Automatisierungsberatung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie den Antragsprozess gemeinsam aufsetzen wollen.
Für Berliner Unternehmen gilt die 80-Prozent-Förderquote — bei 4.000 Euro förderfähiger Beratungsleistung zahlen Sie selbst nur 800 Euro netto.
